Leistung
PV-Thermografie
Thermische Auffälligkeiten an PV-Anlagen erkennen
Defekte Zellen, Bypass-Dioden, Verschattungen, Verschmutzungen oder fehlerhafte Steckverbindungen können sich in einer Photovoltaikanlage als lokale Temperaturunterschiede zeigen. Die PV-Thermografie erfasst diese Muster über das gesamte Modulfeld und dient der Erkennung auffälliger Module und Strings.
Je nach Anlagengröße und Zugänglichkeit erfolgt die Aufnahme vom Boden, vom Dach oder – nach Prüfung der Rahmenbedingungen – drohnengestützt. Die Ergebnisse werden dem Modul- und Stringplan zugeordnet und mit einer Einordnung der Auffälligkeiten dokumentiert.

Mögliche Anwendungen
Dachanlagen
Gewerbliche und industrielle Dachanlagen unterschiedlicher Größe.
Freiflächenanlagen
Großflächige Anlagen, bevorzugt drohnengestützt erfasst.
Solarmodule
Einzelmodule mit Verdacht auf Zell- oder Diodendefekte.
Modulfelder
Systematische Erfassung ganzer Modulfelder inklusive Zuordnung zum Anlagenplan.
Hotspots
Lokalisierung thermischer Auffälligkeiten als Grundlage für elektrische Nachprüfungen.
Abnahme und Bestand
Zustandsaufnahme nach Errichtung, nach Ereignissen oder im Rahmen wiederkehrender Inspektionen.
Beispielaufnahmen aus der Praxis


Rahmenbedingungen und Aussagekraft
- Ausreichende Sonneneinstrahlung, damit sich thermische Unterschiede ausbilden
- Trockene, saubere Moduloberflächen ohne Schnee oder starke Verschmutzung
- Geeignete Aufnahmewinkel zur Vermeidung von Reflexionen
- Zugang zu Anlagenplänen für die Zuordnung der Ergebnisse
- Bei Drohneneinsatz: Prüfung der luftrechtlichen und örtlichen Voraussetzungen
Hinweis
Verwandte Leistungen
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